Posterous theme by Cory Watilo

Zuiderzee-Museum ... oder back to the roots

Guten Morgen Welt, guten Morgen Texel ;-),

 

schauen wir mal, ob wir es heute schaffen die Fähre zurück auf's Festland zu nehmen.

 

Nach einer kurzen Nacht sind wir alle fünf inkl. unserer beiden Hunde auf Texel wachgeworden und haben uns zu einem netten Frühstück mit Familie Behlau entschieden, gerne wären unsere Kinder mit zum im Park gelegenen Supermarkt gegangen, ABER da es die Nacht wieder so geregnet hatte und Mami die Hosen der Jungs zum "trocknen" auf die Wäscheleine gehängt hatte (Super! Mami ist schuld!!), ging DAS schon mal nicht. Egal die Brötchen und Croissants haben ihnen trotzdem geschmeckt.

Beim Frühstück haben wir dann, wie auch schon den Abend und die Nacht zuvor, festgestellt wie mega-klein die Welt ist. ;-) Wir sprachen so über "unser" Rheinland, Dirks heißgeliebte Ur-Heimat und irgendwann fiel auch der Name unseres Wohnortes, als Dirk stutze und meinte: "ach, DA wohnt Ihr?? DA hatte ich im Januar oder Februar ein Motorrad-Shooting!" Woraufhin unsere beiden ältesten Söhne kurz aufsahen und unser "Großer" meinte: "Ja sicher, weiß ich, schließlich haben wir dabei ja zugeschaut!!" Dirk nahm daraufhin seinen Rechner zur Hand, klickte ein wenig mit der Maus und zauberte Bilder vom Shooting hervor auf denen unsere Jungs abgebildet waren. Verrückte Welt, denn eigentlich haben wir uns das erste Mal überhaupt auf Texel gesehen/kennengelernt. ... 'die Welt ist echt ein Dorf'

Nach unterhaltsamem Frühstück machten wir uns dann auf Richtung Fährhafen Texel, um eine Fähre "zurück" zu nehmen auf's Festland, was uns doch auch tasächlich gelungen ist. YES! Und auch Familie Behlau hat's geschafft ihre zwei Tage zuvor verpasste Fähre pünktlich zu erreichen. YES again!

Zurück in unserem Haus, hieß es frisch machen, noch gemütlich (logisch gemütlich, der Mann hat heute "genullt" ;-D !!!) einen Geburtstagskaffee trinken, um dann die Jungs in trockenen Sachen ins Auto zu packen und loszufahren Richtung www.zuiderzeemuseum.nl in Enkhuizen. In Enkhuizen am Parkplatz angekommen waren wir anfangs ein wenig verwirrt, denn es stand dort "nur" ein recht kleines Gebäude aus Beton und wir suchten "das Museum"? Mhm?! Egal, erstmal reingehen, Eintritt bezahlen und schauen, vielleicht ist es ja unterirdisch?

Doch es ist NICHT unterirdisch, nein, man wird mit einer Fähre (WICHTIG: letzte Abfahrtszeit VORHER verbindlich erfragen!! Grins!) zum Museum hingebracht, denn es handelt sich hier um ein Freilicht-Museum, mit Original-Gebäuden, Schiffen und Gerätschaften aus den frühen 1900er Jahren bis Mitte/Ende 1950. Am Anlegesteg befindet sich eine Kalkbrennerei, die bei unseren Söhnen die Frage aufbrachte, ob das ein altes Atomkraftwerk ist ;-) Äh, nööö!!

Auf dem Gelände findet man, mit sehr viel Liebe zum Detail, eine Vielzahl von Gebäuden, die an ihrem Erbauungsort Stein für Stein abgetragen und hier an neuer Stelle originalgetreut wieder errichtet wurden. Die meisten Gebäude sind zu betreten und man ist überrascht auf welch' kleinem Raum früher wie vielen Menschen gelebt haben. Heute unvorstellbar ...

Für die Kinder ist das Museum in sofern ein Highlight, dass sie viele Dinge ausprobieren können bzw. bei der Herstellung zusehen können z.B. Seile/Taue drehen, Bürsten machen, Fische räuchern und zubereiten, Boote aus Holzschuhe bauen etc. Auch sind auf dem Dorfplatz, zwischen den typischen Grachten, alte Spiele zum probieren und nachspielen aufgebaut. Eine Käserei verkauft nach alter Tradition leckeren Käse von dort, im Eisladen, klar hier gibt's Eis und im Tante Emma Laden Süßigkeiten nach Stück. Auch eine Korbmacherin und ein Schmied sind zu beobachten. Die Kinder waren teilweise kaum zum weitergehen zu bewegen. 

Gut war, dass uns auch der Wettergott wohl gesonnen war, denn ein Freilichtmuseum braucht natürlich wenigstens trockenes, besser sonniges Wettter ;-) Nachdem wir uns nahezu jeden Winkel des Museumgeländes angeschaut und für gut befunden habe, sind wir FRÜH genug (die Kinder waren wirklich in Sorge!) zurück gegangen zum Fähranleger und sind erfolgreich zu unserem Auto hingeschippert.

Das Museum ist eine wirklich sehr schöne Abwechslung/Unterhaltung zum normalen Urlaubsalltag und lädt ein/regt an zum interessanten Mitmachen.

Anschließend haben wir uns, als absolutes Kontrastprogramm, dem heutigen Konsum unterworfen und den Jungs "beim Amerikaner" ein Eis bzw. Milchshake gegönnt, ebenso dem Geburtstags-Papi.

 

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Texel ..... oder die Welt ist ein Dorf

So und heute machen wir mal nicht das Festland, sondern eine Insel "unsicher" => Texel wird unser Ziel sein ...

Gleich nach dem Frühstück haben wir Kinder und Hunde in den Wagen geladen und angeschnallt, um nach Den Helder zum Fährableger nach Texel zu fahren. Und wir waren sogar 25 Minuten VOR Abfahrt dort, diese Info wird für später noch ganz interessant sein.
Die Überfahrt nach Texel dauert keine 20 Minuten (unsere Jungs meinten sogar: "Na, das Stückchen hätten wir auch schwimmen können!") und schon ist man da, gleich am Hafen findet man eine sehr grossen Fahrrad-Verleiher, Rijwielverhuur Veerhaven Texel, www.fietsverhuurtexel.nl. Die Modellauswahl der zu vermietenden Räder ist zwar übersichtlich, Hollandräder eben, dafür aber scheint's unerschöpflich, angesichts der Riesenschlange von Leute, die Fahrräder mieten wollten und auch alle zufriedenstellend bedient wurden. Wir entschieden und für drei Kinderfahrräder und ein Damenrad mit Hundeanhänger, damit die Tiere nicht die ganze Zeit laufen mussten, Guido entschied sich für => Auto!! Unser erstes Ziel auf Texel war das etwa 5,5km entfernte Landgut www.landgoeddebontebelevenis.nl Dieses kleine und sehr feine Landgut ist in seiner Art hauptsächlich auf Kinder ausgerichtet, mit viel Liebe zum Detail. Wir hatten alle sogenannte Ambacht Strippenkarten, die uns dazu berechtigten Brot zu backen, Seife herzustellen, Kerzen zu gießen und Papier zu schöpfen. Cool, echt cool. Angefangen haben wir unter sehr freundlicher Anleitung des "Bäckermeisters" mit kreativem Brot backen (ca. eine halbe Stunde später ist es fertig gebacken und man kann es abholen und mit nach Hause nehmen). Die Jungs wollten im Anschluss erst mal , die verschiedenen Spielgeräte und Fahrzeuge ("Kettcars", Trikes etc.) ausprobieren. Auch die Ziegen mit den Bürsten zu striegeln hatte einen großen Unterhaltungswert. Es gibt auch noch schwarze Hausschweine, verschiedene Schafe, freilaufende Pfaue, Enten und Gänse zu beobachten und zu streicheln. Nach der Spielphase ging's zum Seife machen, hier hat man die Möglichkeit in eine Seifen-Gieß-Form keine Seifenstücken entweder bunt und/oder farblich sortiert einzufüllen, anschließend wird die Form mit einer flüssigen Substanz mit Ilang-Ilang Geruch ausgegossen, hier dauert es ebenfalls eine halbe Stunde bis die Seife abgekühlt und fest ist. Seife zu machen war ein Riesenspaß, auch wenn klar ist, dass Jungs (Zitat:) ja NIE Seife brauchen ;-) Die Wartezeit zum abkühlen der Seifen haben wir uns mit einem Vortrag (in gutem Deutsch) in der Bierbrauerei und Destillerie verkürzt, der uns einen guten Einblick in die verschiedenen Gärungsarten für Bier und über Trockenalkohol etc. gegeben hat. Auch haben wir einiges über den legendären, weil leckeren Bierkäse aus der eigenen Käserei erfahren. Auf dem Geländebefindet sich noch ein schönes Café, das mit hausgemachten Kuchen, Muffins und Pralinen punktet. Papier schöpfen und Kerzen gießen mussten wir leider auslassen, da auch hier die Wartezeit jeweils 30 Minuten war und wir noch einiges auf dem Programm hatten ... Angesehen haben wir es uns aber und befunden, dass auch diese Dinge mit Sicherheit lohnenswert gewesen wäre. Hier kann man mit Kindern gut einen ganzen Tag zu bringen, ohne dass Langeweile aufkommt. Schade ist, dass Hunde auf dem Gelände nicht erlaubt sind und es auch keine Möglichkeit gibt sie "unterzubringen". Gut, dass wir unser Auto mitgenommen hatten.
Die nächste Anlaufstelle war der knapp 6km entfernte Ort Den Burg, hier gab es einen schönen Wochenmarkt und die Möglichkeit (für MICH!!) mit Guido mal Fahrrad gegen Auto zu tauschen ;-)Dann ging's ab zum Maislabyrinth www.labyrint-texel.nl, in der Region 'Eierland' etwa 11km weiter. Die Fahrt führte vorbei am Flughafen von Texel und einem Fallschirmsprung-Zentrum, gerne hätten die Kids auch mal hier gehalten, aber wir wollten ja durch's Labyrinth irren!! Zuerst sollten wir einmal sagen, dass wenn wir nicht wenigstens die ungefähre Adresse gehabt hätten, wir in der Gegend Eierland (der Name gefiel den Jungs seeehr gut) NIE das Maislabyrinth vermutet, gesucht, oder gefunden hätten.Wir sind sofort hoch motiviert los gestartet, es gibt zwei unterschiedliche Routen, eine für Fussgänger, eine für Radfahrer. Klar, dass wir die für Fussgänger wählten und unsere Hoffnung auf unseren Hunden lag, die es aber definitiv interessanter fanden nur zu schnuppern und am Mais entlang zu streifen, als uns den Weg zu weisen. Toll! Keine Ahnung, wie oft wir im Kreis gelaufen sind und uns verirrt haben, bis wir ENDLICH nach gefühlten drei Wochen (okay es waren ca. 25 Minuten) den Weg nach draussen gefunden haben. Von oben betrachtet, wären wir bestimmt lustig anzuschauen gewesen. Nur gut, dass es den anderen Besuchern nahezu genauso erging, wie uns.
Nun war es wieder an mir, mich auf den Drahtesel zu schwingen, denn wir hatten die brillante Idee, die andere Blogger-Familie "die Behlau's" zu treffen. Treffpunkt sollte in der Nähe vom Ecomare (Zentrum für Wattenmeer und Nordsee, www.ecomare.nl) in De Koog sein, Strandpavillon Paal 17, direkt am Strand gelegen, mit viel Möglichkeit zum laufen, im Sand buddeln und im Meer matschen für die Kinder. Um den 'kleine' Hunger zu stillen, nach nochmals gut 15km Rad fahren gab's für uns alle Pommes spezial (mjamjam) und noch eine Portion Kibbeling (lekker!!!). Es wurde eine sehr lustige und gesellige Runde mit den drei Behlaus und der Abschied wurde nur widerwillig um 20.00h eingeleitet, denn die letzte Fähre zurück auf's Festland sollte um 21.30h gehen (Guido hat DAS fest behauptet!). Da die beiden kleineren Ferkel aus unserer Fahrradgruppe so im Wasser geplantscht hatten, dass sie patsch nass waren, entschieden wir dass sie in unserem Auto inkl. Fahrrädern eine Taxifahrt haben würden. Die anderen Blogger waren noch so nett und haben den Hundeanhänger transportiert, da er nicht mehr in unseren Wagen passte. Unser "Großer" und ich haben uns dann wieder aufs Rädchen geschwungen, um uns zurück in Richtung Den Hoorn zum Fährhafen aufzumachen. Wiederum smarte knapp 15km. Wir haben uns schön beeilt, da wir die Fähre nicht verpassen wollten und uns noch gebührlich von Behlaus verabschieden wollten. Um 20.54h, nach 35 Minuten für 15km auf dem Hollandrad bei Gegenwind, rollten wir im Veerhaven ein, um unsere Fahrräder ordnungsgemäß wieder abzugeben, die uns den ganzen Tag feine und zuverlässige Dienste geleistet hatten (auch das iPhone mit Navi-App war sehr hilfreich!), ALS die Fähre hupte ... Ein kurzer Blick auf die Abfahrtstafel verhieß nichts Gutes, denn da stand 21.00h. NICHT 21.30h, wie wir (bis dahin) alle dachten. Also ins Auto gesprungen und los, da war nix mehr mit nettem verabschieden, sondern einfach nur schnell. Genau VOR uns schlossen sich dann die Schranken und wir konnten noch alle der LETZTEN Fähre für den Tag hinterherwinken! Super!Lustig war, dass Behlaus genau die gleiche Situation einenTag zuvor auch erlebt hatten, denn auch ihnen war die Fähre um zwei Minuten vor der Nase davongefahren!Ach, noch zur Info für alle zukünftigen Texel-Urlauber: Die letzte Abfahrt um 21.30h gilt übrigens für die andere Richtung => Den Helder - Texel.
Mhm ... und jetzt???
Unsere 'Bloggerkumpel' ;-) hatten sich nach dem Hupen der Fähre schon so etwas gedacht und hatten vorsichtshalber auf uns gewartet. Nach kurzer Absprache entschieden wir uns für ... GENAU => De Koog, Paal 17, denn da war's ja so nett gewesen. Wir dachten kurz darüber nach, ob wir exakt das Gleiche noch einmal ordern sollten, wie schon drei Stunden zuvor, um dem Personal ein eigenes "Und täglich grüßt das Murmeltier" zu bescheren, haben dann aber doch Milchkaffee und heißem Kakao bzw. lecker Bierchen den Vorzug gegeben. Leider war um 22.10h Schluß in "unserem" Strandpavillon und die Behlaus nahmen uns in Schlepp, damit wir die Nacht nicht irgendwo verbringen mußten, sondern nett und weich in den freien Betten in ihrem "Villetta" für sechs Personen, heißt hier waren also noch vier Bettchen für uns fünf frei! Puh, Glück gehabt.Fein, denn so konnten wir uns ja auch jetzt auch besser kennenlernen, austauschen und ... zuerst mal die Kinder ins Bett bringen. Gesagt - getan und dann haben wir noch bis nachts um zwei zusammengesessen und erzählt und gelacht und erstaunt festgestellt, wie viele gemeinsame Freunde und Bekannte wir doch haben. Und ab 0.00h haben wir noch Guido Geburtstag gebührlich gefeiert ;-)
Dann ging's in die Heia, um dann am Morgen, nach ein paar wenigen Stunden Schlaf, erst einmal zusammen zum Supermarkt zu gehen, einzukaufen und lecker zu frühstücken ... Fortsetzung folgt.
Was noch gesagt/geschrieben werden muß, ist dass Texel eine tolle Insel ist, um noch besser, als sowieso üblich in Holland Rad fahren zu können. Alle Radwege sind sehr breit und gut, auch mit Kindern befahrbar. Die Beschilderung über die Knooppunten sind sehr gut und leicht verständlich. Ob man allerdings an einem Tag so viele Kilometer fahren sollte wie wir, liegt immer ganz an der Kondition der Kinder und von einem selbst. Unser Großer (10 Jahre) hat' s ganz gut geschafft.

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auf den Spuren Napoleons ... oder auf der Flucht vor dem Regen

Heute hatten wir, so schien es, das grosse Glück einen Tag ohne Regen zu verbringen, also erstmal Kinder und Hunde angezogen/angeleint um die schöne Gegend rund um unser Feriendomizil per pedes zu erkunden. Wir sind immer der Nase nach Richtung Dünen gegangen, haben diese "Tapfer" erklommen und sind dahinter am feinen Sandstrand entlang spaziert. Die Kinder und Hunde konnten hier rennen und toben, ohne Ende und DAS haben sie sichtlich genossen. Nach ca. drei Stunden waren wir ziemlich erschöpft wieder zu Hause und haben uns erstmal einen lekkeren Koffie gegönnt.Nach kurzer Erholungsphase ging's dann los Richtung in Den Helder zum www.fortkijkduin.nl, dem laut Prospekt spannendsten Fort der gesamten Niederlande, erbaut in seinen Ursprüngen von Napoleon, der Den Helder als Gibraltar des Nordens bezeichnete und den hohen strategischen Wert von Kijkduin nutzen wollte. Na dann ... die Erwartungen waren hoch!

Das Fort liegt oberhalb des Ortes Huisduinen auf einer kleinen Anhöhe direkt am Meer, DAS Strategische hat Napoleon also schon mal gut erkannt ;-)

Im Inneren des Forts, genauer gesagt in der Eingangshalle ist eine Schlacht der Franzosen nachgebildet, von hier aus gelangt man über eine Treppe nach unten zu den Kassen und dann geht es von dort aus nacht rechts ins Museum und nach links ins Aquarium. Ja genau - Aquarium -, das wurde allerdings wohl eher nicht von Napoleon in Auftrag gegeben, grins!
Im Museum sind diverse Exponate u.a. aus dem ersten und zweiten Weltkrieg ausgestellt, die die Kinder aber eher als langweilig empfanden, da es hier nicht viel zum ausprobieren und/oder anfassen gab. Sie wollten lieber in das Aquarium, also war die Museumsausstellung schnell "abgehakt" und es ging auf zu den Fischen.

Im Aquarium sind vornehmlich hiesige Fische aus der Nordsee zu bestaunen, ganz viel Spass hatten die Kinder an den Streichelbecken, "Mami, hier kann man Fische, Seesterne und Krebse streicheln", sehr lustig und auch überraschend, wenn man sonst nur diese Ausrufe nur kennt für Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen etc.
Auch grossen Anklang fand der Futterautomat, da es spannend anzusehen war, wie die Rochen und Glatthaie ihre Beute im Wasser aufspüren. Die beiden großen Nordsee-Hummer haben sogar um ihre Beute richtig unter Einsatz ihrer bedrohlich wirkenden Scheren gekämpft.Ein weiteres Highlight ist der Unterwassertunnel den man durchläuft und neben, über und unter sich die Fische schwimmen sieht. Im Keller ist ein präpariertes Skelett eines vor der Küste gestrandeten Blauwals zu bestaunen.

Am Fort selber gibt es noch einen Aussichtspunkt, der einen grandiosen Überblick über die Dünen- und Meerlandschaft beschert. Auch hier am Strand haben die Kinder dann noch gefühlte 10t Muscheln gesammelt und eben so viel Sand umgebuddelt, bevor wir sie dann dreckig, wie die Ferkel wieder ins Auto bugsiert und nach Hause gebracht haben ;-D

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Zurück in die Vergangenheit .... oder Spass mit Volldampf

Heute, da der Wettergott uns immer noch nicht gnädig gestimmt ist, machen wir mal eine Reise in die Vergangenheit, um zu erleben, wie die Leute früher gereist sind ....

Also hinein ins Auto und auf nach Hoorn, denn hier ist die Haltestelle/Abfahrt der historischen Eisenbahn www.museumstoomtram.nl Es erwartete uns ein niedlicher, kleiner Bahnhof zum Kartenverkauf und dann ging's ab zu Gleis 9 3/4 und hinein in den Hogwarts Express (ach nee, das war ne andere Geschichte, grins!!). Also noch mal :-) Es stand ein sehr hübsch aufgemachter und liebevoll mit vielen Details gepflegter Zug mit Holzwagons und Dampflokomotive vor uns. => Hinein in die Vergangenheit.

Die Lok schnaufte, zischte und losging's. Es war eindrucksvoll zu erleben, wie sanft das Anfahren war und wie viele Blicke dieser kleine Zug auf sich zog, wenn wir Strassen passierten bzw. an Fahrradwegen vorbeifuhren. Überall winkte man uns zu. Im Zug selber war das gesamte Ambiente, sowie selbst das Personal detailgetreu erhalten, oder restauriert. Unseren Kindern konnten wir hier sehr schön den Begriff "Holzklasse" erklären, da die Wagen der zweiten Klasse komplett mit einfachen Holzbänken ausgestattet waren, während die Sitzbänke der ersten Klasse gepolstert waren.
Unser erster Halt war der originelle Bahnhof von Wognum, hier war alles auf die 1920er Jahre getrimmt. => Das Büro des Bahnhofvorstehers, zu verlandendes Gepäck, ein vor dem Bahnhof parkender Oldtimer, das absolute Highlight jedoch war das Toilettenhäuschen => ein Plumpsklo ;-D zumindest rein äußerlich, drunter befand sich feine Keramik mit Geberit -Spülung. Super gemacht, DAS verleitete unsere Jungs alle dazu mal dringend 'zu müssen'.

Weiter lief die Fahrt dann bis nach Hoorn, wobei wir ein ganzen Stück unserer Fahrt vom vor dem Bahnhof parkenden Oldtimer begleitet wurden, was den realistischen Eindruck der Fahrt sehr verstärkte. Im Zug selber wurden wir von drei sehr netten Rentner, die diese Tour seit Jahren immer einmal im Jahr unternehmen, auf alle Sehenwürdigkeiten an der Strecke aufmerksam gemacht. Auch erhielten wir von ihnen die besten Tipps für Fisch- und Eisessen in Medemblik, der Endstation der Bahn. Unseren Aufenthalt dort haben wir dann tatsächlich Fisch- und Eis essend verbracht, bis wir eine gute Stunde später mit einem älteren Schiff, der Friesland, die Reise zurück antraten. Die Fahrt übers Meer dauert eine Stunde 15 Minuten und ist für die Kinder auch verbunden mit Abenteuer, allerdings kann man mit dem Schiff "nur" bis Enkhuizen schippern, hier steigt man daann um in den IC nach Hoorn und kommt so langsam wieder an in der Gegenwart. Wir hätten auch mit dem Dampfzug zurückfahren können, wie die drei älteren Herren, fanden Schiff aber unterhaltsamer.

In Hoorn angekommen haben wir dann in unserem DeLorean Platz genommen und sind nach Callantsoog zurück in die Zukunft gereist. ;-)

Es war ein lohnens- und empfehlenswerter Ausflug, der auch den Kindern viel Spaß gemacht hat, wenn dann jetzt noch das Wetter mitspielt, ist es wohl kaum noch zu toppen.

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